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Main Street

Sinclair Lewis
1920
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur 1996

Das gespaltene Amerika: Main Street von Sinclair Lewis

von
Ursula Kampmann

Wir glauben heute, dass die geistige Spaltung der Vereinigten Staaten neu ist. Doch als Sinclair Lewis in den 1920er Jahren seinen Roman über eine ambitionierte junge Frau in einer Kleinstadt schrieb, existierte diese Spaltung bereits. Bodenständig – traditionell – erzkonservativ: die Kleinstadt; fortschrittlich – tolerant – abgehoben und weltfern: die Großstadt. Wobei die Heldin der Erzählung schon damals feststellte, dass Kleinstadt und Großstadt keine geographischen Begriffe sind, sondern Mentalitäten.

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The Malay Archipelago: The Land of the Orang-utan And The Bird Of Paradise. A Narrative Of Travel, With Studies Of Man And Nature.

Alfred Russel Wallace
1872
3. Auflage

Gegner oder Verbündete? Wallace, Darwin und die Evolution

von
Ursula Kampmann

Alfred Russel Wallace publizierte 1869 ein Buch über seine Reise nach Indonesien. Es wurde zum internationalen Bestseller, der noch heute davon zeugt, wie Wallace unabhängig von Darwin seine Thesen zur Evolution entwickelte. Er informierte Darwin bereits 1857 über seine Theorie. Heute gibt es Menschen, die deswegen behaupten, Darwin habe dem unbekannten Kollegen seinen Ruhm gestohlen. Kann das wahr sein?

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Die Silvesterglocken

Charles Dickens
1844

Der Anti-Malthus: Die Silvesterglocken von Charles Dickens

von
Ursula Kampmann

Während "A Christmas Carol" von Charles Dickens zu den bekanntesten Weihnachtsgeschichten gehört, kennt heute niemand mehr seine "Die Silvesterglocken". Das ist verständlich, denn "Die Silvesterglocken" sind auf ihrem historischen Hintergrund zu sehen. In ihnen spiegelt sich die britische Armutsdebatte der 1840er Jahre.

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Zeit zu töten

Ennio Flaiano
1947
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur 1978

Zeit zu töten: Ein vergessener Krieg

von
Ursula Kampmann

Auch Italien hat seine faschistischen Kriegsverbrechen. Doch kein Nürnberger Prozess zwang die Italiener, diese zur Kenntnis zu nehmen. Einen Blick auf die italienische Seele gewährt Ennio Flaianos "Zeit zu töten" über ein absurdes Abenteuer während des Abessinienkrieges.

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The Origin of Species by Means of Natural Selection, or the preservation of favoured races in the struggle for life

Charles Darwin
1882
6. Auflage

Charles Darwin und die Evolutionstheorie: Der Stärkere überlebt

von
Ursula Kampmann

Charles Darwins Theorien zur Evolution legten die Grundlagen für unser heutiges Weltbild. Durch seine Hypothese, dass die Natur selbst eine natürliche Auslese vornimmt und so neue Arten schafft, wurde jegliches Eingreifen Gottes überflüssig. Für uns ist das schon längst kein Skandal mehr. Zur Zeit Darwins aber veränderte es den Blick auf die Welt.

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Versuch über die Bedingungen und die Folgen der Volksvermehrung

Thomas Robert Malthus, aus dem Englischen von Franz Hermann Hegewisch
1807
Publiziert im Johann Friedrich Hammerich Verlag

Malthus: Wie ein Reicher angesichts der Armut gut schlafen kann

von
Ursula Kampmann

Warum gibt es Armut, und wie können wir sie beseitigen? Diese Frage beschäftigte um 1800 alle Engländer, die das Elend in den Armutsvierteln der Industriestädte sahen. Der junge Malthus fand darauf seine eigene Antwort. Er schrieb, dass die Reichen die Armut nicht beseitigen könnten. Denn der Grund für die Armut sei der Arme selbst.

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Meistererzählungen

Charles Dickens
1843
Manesse Bibliothek der Weltliteratur 1978

Oh Du Fröhliche Weihnachtszeit: Charles Dickens Weihnachtserzählungen

von
Ursula Kampmann

Charles Dickens gehört noch heute zu den beliebtesten Autoren der englisch sprachigen Welt. Das liegt an seinen wunderbaren Charakteren. Sie geben dem Leser die Illusion, durch die Identifikation mit den liebenswürdigen Armen auf der richtigen, der guten Seite zu stehen. Charles Dickens ist Wohlfühlliteratur vom Feinsten, gerade in der Weihnachtszeit.

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Ein Buch zu seynem Sune Marco. Von den tugentsamen ämptern und zugehörungen, eynes wol und rechtlebenden Menschen

Johann von Schwarzenberg auf der Basis von Marcus Tullius Cicero
1531
Publiziert von Heinrich Steiner

Bildungsdiskurs im 16. Jahrhundert: Wer braucht Cicero?

von
Ursula Kampmann

Die Frage, welche Bildung Menschen erhalten sollen, ist nicht neu. Ein Buch entführt uns in die Zeit des Humanismus, als sogar der Stand der Ritter die klassische Bildung für sich entdeckte. Mit dem Waffenhandwerk allein konnte man nämlich um 1500 seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten. Und so lehrt dieses Buch zum Beispiel, wie ein vernünftiger Ritter mit Geld umgehen sollte.

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Im Herzen der Meere

Samuel Josef Agnon
1912
Manesse Bibliothek der Weltliteratur 1966

Geschichten zwischen jüdischem Schtetl und Palästina

von
Ursula Kampmann

Wie soll der Mensch im fremden Umfeld leben? Soll er die ewigen Gesetze seiner Vorfahren bewahren oder sich seiner Umwelt anpassen? Um diese Fragen kreisen die Kurzgeschichten von Samuel Agnon. Er schildert das Leben der Juden vor der Katastrophe des Holocaust: die Geborgenheit des Schtetls, die Anforderungen der kapitalistischen Welt und die Flucht ins Gelobte Land Palästina.

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Die protestantische Ethik und der „Geist“ des Kapitalismus. In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik.

Max Weber
1904

Protestantische Arbeitsethik: Warum Katholiken faul und Protestanten fleißig sind

von
Ursula Kampmann

1904/1905 publizierte Max Weber sein epochales Werk Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. Er stellte darin die These auf, dass der Glauben einer Bevölkerung ursächlich mit dem Fortschritt eines Landes zusammenhängt. Heute gelten seine Thesen längst als überholt. Warum aber erscheinen sie immer noch so einleuchtend?

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Die ehrenwerte Landpartie

Thomas Raucat
1924
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1972

Die Komik des Fremden: Die ehrenwerte Landpartie

von
Ursula Kampmann

Es ist eine einfache Geschichte über einen Ausflug mit Hindernissen, die aus französischer und japanischer Perspektive erzählt wird. Und das führt uns zu der Frage: Was können wir eigentlich über eine fremde Kultur wirklich wissen? Und darf man auf Kosten einer anderen Kultur Witze machen?

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Babička

Božena Němcová
1855
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1959

Babička: Oder können alte Menschen etwas bewirken?

von
Ursula Kampmann

Sie blockiert die Schlange an der Supermarktkasse. Umständlich kramt sie in ihrem Geldbeutel nach Kleingeld. Woran denken Sie, wenn Sie hinter dieser schäbig gekleideten alten Frau warten müssen? Dass alte Menschen eine Belastung für unsere Gesellschaft sind? Die tschechische Autorin Božena Němcová sah das anders: In Babička - zu Deutsch Großmütterchen - schildert sie, wie eine alte Frau das Leben ihrer Mitmenschen positiv beeinflusst.

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Chaka der Zulu

Thomas Mokopu Mofolo
1926
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1953

Chaka der Zulu: Work-Life-Balance eines Zulu Chiefs

von
Ursula Kampmann

Welche Assoziationen haben wir, wenn wir von "Ureinwohnern" sprechen? Ein Leben im Einklang mit der Natur? Ein erfülltes Miteinander im Dorf? Prekäre Verhältnisse unter der ständigen Drohung, vernichtet zu werden? Das alles sind Vorurteile. Dass auch bei „Ureinwohnern“ Karriere, Egoismus und Machtmissbrauch existierten, illustriert der Roman, den der Basotho Thomas Mokopu Mofolo verfasste. Er gilt bis heute als das bedeutendste Stück Prosa, das in der Sprache Sesotho verfasst wurde.

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Der schwarze Hahn und andere Erzählungen

Kálmán Mikszáth
1869
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur

Zwischen Großzügigkeit und Gier: Ungarische Bauern bei Kálmán Mikszáth

von
Ursula Kampmann

Im 19. Jahrhundert löste die Geldwirtschaft selbst in den rückständigsten Dörfern die Selbstversorgung der bäuerliche Welt ab. Manche passten sich den neuen Herausforderungen an, andere scheiterten daran. Der ungarische Politiker und Novellist Kálmán Mikszáth schildert in seinen Erzählungen unterschiedliche Geldtypen im bäuerlichen Umfeld.

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Fata Morgana

Michajlo Kozjubynskyj
1904
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1962

Einblick in die Mechanismen eines Aufstands: Fata Morgana

von
Ursula Kampmann

Wann entsteht aus Unzufriedenheit ein Aufstand? Welche Typen von Aufständischen gibt es? Und warum bricht ein Aufstand in sich zusammen? Was geschieht danach? Der ukrainische Autor Michajlo Kozjubynskyj analysiert detailliert in seiner Geschichte Fata Morgana die Mechanismen, die ein Dorf dazu bringen aufzubegehren – und das Jahre vor der russischen Oktoberrevolution.

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Die Spitzbuben / The Reivers

William Faulkner
1962
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1975

Die Spitzbuben: Verantwortlichkeit im Kapitalismus

von
Ursula Kampmann

1962 publizierte der Nobelpreisträger William Faulkner sein letztes Buch "The Reivers". Es ist vordergründig ein altmodischer Schelmenroman. Doch wer ihn liest, stellt sich automatisch die Frage: Welche moralischen Grundsätze wäre ich bereit aufzugeben, um Geld zu verdienen?

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Selbstbildnis

Jean-Jacques Rousseau
1782
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1960

Rousseaus Selbstbildnis: Ich fühle alles und sehe nichts

von
Teresa Teklić

Rousseau wird selten mit Bescheidenheit assoziiert. Seine häufig als erste moderne Autobiographie gehandelten „Bekenntnisse“ beginnt er mit der Ankündigung, sein Werk sei in der Geschichte einmalig und er selbst einzigartig. Aber es wäre zu leicht, diese vielschichtige und komplizierte Persönlichkeit auf ihre durchaus selbstbewussten Töne zu reduzieren.

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Brigitta und andere Erzählungen

Adalbert Stifter
1843
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1967

Brigitta und andere Erzählungen: Bieder oder wortgewaltig?

von
Christina Schlögl

Stifter polarisiert trotz seiner romantisch anmutenden Geschichten. Seine Texte spalteten die Leserschaft. Thomas Mann kritisierte den altväterlichen, moralisierenden Stil, während Friedrich Nietzsche sein Werk als literarische Ikone lobte. Was an Stifters Texten ist es, das die einen schätzen und die anderen schmähen?

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Stopfkuchen. Eine See- und Mordgeschichte

Wilhelm Raabe
1891
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1948 und 2010

Stopfkuchen: Mehr als „Wer war der Mörder?“

von
Christina Schlögl

Der Untertitel von Wilhelm Raabes Stopfkuchen lautet „Eine See- und Mordgeschichte“. Doch erwarten Sie deshalb keinen seichten Krimi. Während der Leser noch versucht, die komplexen Zeit- und Raumebenen der Ereignisse zu ordnen, merkt er, dass der Roman noch eine tiefere Ebene hat…

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Satyricon

Titus Petronius
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2004

Satyricon: Ein antiker Schelmenroman

von
Björn Schöpe

Grotesk, vulgär, obszön – aber auch gelehrt, feinsinnig, subtil. Es gibt kein zweites antikes Buch, das so prall gefüllt ist mit Exzessen wie der Satyricon des Titus Petronius. Der Ideenreichtum, Humor und die sprachliche Vielfalt machen dieses Sittengemälde der römischen Kaiserzeit zu einem Lesegenuss!

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Die Edda. Götter- und Heldenlieder der Germanen

Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1987

Die Edda: Von Rache, Ehre, Mord und Mut

von
Christina Schlögl

Die Welt der Fantasyliteratur sähe heute ganz anders aus, gäbe es die mittelalterlichen Eddas nicht. Schließlich waren die beiden Texte eine wesentliche Inspirationsquelle für J.R.R Tolkien und seine Nachfolger. Die uralten Geschichten der Eddas entführen uns in die Welt der nordischen Mythologie; berichten von Helden und Göttern, von Zwergen und Riesen.

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Liebesbriefe

Abaelard und Heloise
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2014

Die Liebesbriefe von Abaelard und Heloise: Liebe in Zeiten der Kreuzzüge

von
Ursula Kampmann

Seit über 200 Jahren besuchen Paris-Touristen mit einem Hang zu großen Liebesgeschichten das Grab von Abaelard und Heloise. Die herzzerreißenden Liebesbriefe zwischen dem Theologen und seiner Schülerin sind ein einzigartiges Schriftzeugnis des Mittelalters. Sie erzählen von einer tragischen Liebesgeschichte – die man wie so oft hinterfragen sollte.

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Schloß Gripsholm. Eine Sommergeschichte

Kurt Tucholsky
1931
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2006

Schloß Gripsholm: Wer liebt denn heute noch?

von
Christina Schlögl

„Schloß Gripsholm“ von Kurt Tucholsky ist vieles auf einmal: ein heiterer Sommerurlaub, eine mit Augenzwinkern erzählte Liebesgeschichte, eine Satire über den Menschen und dessen absurdes Handeln und nicht zuletzt eine Persiflage des Autors auf sich selbst. Kein Wunder, dass es viele für Tuchoskys bestes Werk halten.

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Die Memoiren des Barry Lyndon

William Makepeace Thackeray
1856
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2013

Die Memoiren des Barry Lyndon: Aufstieg und Fall eines Schwindlers

von
Teresa Teklić

Soldat, Falschspieler, Adliger: Mit seiner Beschreibung der fiktiven Karriere des Barry Lyndon nimmt uns Thackery auf einen Streifzug quer durch die Gesellschaftsschichten des 18. Jahrhunderts. Seine Geschichte vom Aufstieg und Fall des irischen Emporkömmlings ist ein satirisches Meisterwerk.

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Erzählungen

Arthur Schnitzler
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1994

Erzählungen von Arthur Schnitzler: Gewöhnliche Leute mit gewöhnlichen Problemen

von
Björn Schöpe

In seinen Erzählungen setzte Arthur Schnitzler den „gewöhnlichen“ Menschen ein Denkmal. Die Schilderung ihrer alltäglichen Sorgen offenbart uns: So sehr unterscheiden wir uns gar nicht von den Menschen in Wien um 1900.

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Radetzkymarsch

Joseph Roth
1932
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2010

Radetzkymarsch: Schwanengesang auf die Habsburgermonarchie

von
Björn Schöpe

Mit dem Ersten Weltkrieg endete auch die Jahrhunderte währende Habsburgermonarchie und der Glanz des alten Österreichs. Es hatte sich länger abgezeichnet. Niemand beschrieb diese Zeit vor dem Abgrund so einfühlsam und hingebungsvoll wie Joseph Roth in seinem Roman Radetzkymarsch.

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Also sprach Zarathustra

Friedrich Nietzsche
1883
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2000

Also sprach Zarathustra: Ein Buch für Alle und Keinen

von
Björn Schöpe

„Das tiefste Buch, das die Menschheit besitzt.“ So sah Friedrich Nietzsche selbst in aller Bescheidenheit sein wohl populärstes Werk, „Also sprach Zarathustra“. Damals sorgte der junge Wilde für Aufsehen in der europäischen Geisteslandschaft. Worum es im Buch eigentlich geht? Keine einfache Frage…

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Meistererzählungen

Franz Kafka
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1978

Kafkas Meistererzählungen: Seltsam, verstörend, verwirrend – und zutiefst komisch?

von
Christina Schlögl

Manesses Sammlung von Meistererzählungen enthält neben Kafkas weltbekannten Romanfragmenten eine Vielzahl von unbekannteren Erzählungen, die ebenso faszinierend und enigmatisch sind. Sie haben das Potential, den Leser in tiefe philosophische Krise zu stürzen – oder ihn lediglich zu einem heiteren Schmunzeln anzuregen.

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Der weiße Reiher und andere Erzählungen aus dem Land der spitzen Tannen

Sarah Orne Jewett
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1966

Erzählungen aus dem Land der spitzen Tannen: Neuenglisches Lokalkolorit

von
Teresa Teklić

Sarah Orne Jewett (1849-1909) widmet ihre Kurzgeschichten ihrer Heimat, der Küste Neuenglands. Liebevoll fängt sie die Eigenheiten der Region und ihre Bewohner ein, erkundet das kontrastreiche Verhältnis von Stadt und Land, von Zivilisation und Natur. Begleiten Sie sie in das Land der spitzen Tannen.

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Der Scharlachrote Buchstabe

Nathaniel Hawthorne
1850
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1957

Der Scharlachrote Buchstabe: A steht für…?

von
Teresa Teklić

Persönliche Freiheit gegen Moralvorstellungen: Seit dem Beginn der englischen Besiedlung Nordamerikas prägt dieser Konflikt die Geschichte der Vereinigten Staaten, und das bis heute. Nathaniel Hawthorne widmete diesem Widerspruch 1850 seinem Roman „Der Scharlachrote Buchstabe.“

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Oblomow

Iwan Gontscharow
1859
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1980

Oblomow: Der überflüssige Mensch

von
Ursula Kampmann

Wir schreiben das Jahr 1881. Zar Alexander II. wird ermordet, obwohl er umfassende Reformen durchführen ließ. Denn in Russland glaubt niemand mehr, dass Zar und Adel eine politische Besserung bringen können. Sie sind diskreditiert, und dazu haben Romane wie der im Jahr 1859 erschienene „Oblomow“ beigetragen.

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Erewhon

Samuel Butler
1872
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1961

Erewhon: Irgendwo zwischen Utopie und Dystopie

von
Christina Schlögl

Willkommen in Erewhon, einem faszinierenden Nicht-Ort zwischen Utopie und Dystopie, der zugleich Spiegelbild und Parodie unserer Gesellschaft ist. Samuel Butlers wirft in seinem satirischen Roman „Erewhon“ von 1872 überraschend aktuelle Fragen zur Technologie und Menschlichkeit auf.

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Das Leben des Capitán Alonso de Contreras. Von ihm selbst erzählt.

Alonso de Contreras
1900
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1961

Das Leben des Capitán Alonso de Contreras: Ein Haudegen der alten Schule

von
Ursula Kampmann

Wer waren eigentlich diese Männer, mit denen die Spanier ihr Weltreich aufbauten? Wie muss einer beschaffen sein, der ins Ungewisse segelt, um in der Neuen Welt Gold und Silber für den spanischen König zu erbeuten? Wer eine Antwort auf diese Frage sucht, der findet sie in der Autobiographie des Capitán Alonso de Contreras.

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Tewje, der Milchmann

Scholem Alejchem
1895
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2002

Tewje, der Milchmann: Wenn ich einmal reich wär…

von
Christina Schlögl

Anatevka ist eines der bekanntesten Musicals überhaupt. Es basiert auf Scholem Alejchems Roman Tewje, der Milchmann. Die humorvollen, mit Einfühlsamkeit und Witz erzähltem Geschichten rund um den jüdischen Milchmann machten Alejchem zu einem der bedeutendsten Autoren der jiddisch-sprachigen Literatur.

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Legenda aurea / Heiligenlegenden

Jacobus de Voragine
1260
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1982

Legenda aurea / Heiligenlegenden: Erbauung für das Volk

von
Ursula Kampmann

Wollen Sie einen Bestseller des Mittelalters kennenlernen? Er handelt von Blut und Gewalt und trotzdem endet alles gut. Nein, die Rede ist nicht von einer Soap Opera, sondern von der Legenda aurea des Jacobus de Voragine.

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Candidus / Zadig / Treuherz

Voltaire
1759
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1956

Candide oder die beste aller Welten: Das Ende des Positive Thinking

von
Teresa Teklić

1755 bebte die Erde und legte die Stadt Lissabon in Trümmer. Voltaire nahm das zum Anlass in „Candide“ über diesen „lieben“ Gott nachzudenken. Wie, so lautet die Frage, kann ein guter Gott das Böse in der Welt dulden? Ist die Welt denn ganz von Gott verlassen? Lesen Sie weiter!

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Gullivers Reisen in verschiedene ferne Länder der Welt

Jonathan Swift
1726
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1955

Gullivers Reisen: Gut verpackte Sozialkritik

von
Christina Schlögl

Gullivers Reisen startete nicht als Kinderbuch, sondern als boshafte und treffende Kritik seiner Zeitgenossen. Wenn Sie wissen wollen, wen Jonathan Swift mit seinen Houyhnhnms und den Brobdingnags auf die Schippe nahm, dann lesen Sie weiter.

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Der Kontrabass

Patrick Süskind
1981
Diogenes Verlag, erschienen 1981

Der Kontrabass: Einsamer Musikus auf der Suche nach Liebe

von
Annika Backe

Patrick Süskind hat mit seinem Drama um den Mann mit dem Kontrabass einen Klassiker geschaffen. Wie fühlt man sich, wenn man ganz hinten im Schatten steht und die Frau im Rampenlicht liebt. Lesen Sie, warum die Antwort auf diese Frage so ein breites Publikum fand.

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Il Milione

Marco Polo
1298
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1983

Il Milione: Reise in sagenhafte Welten

von
Ursula Kampmann

Die Beschreibung seiner Asienreise im 13. Jahrhundert machte ihn berühmt. Wie kaum ein anderer steht der venezianische Kaufmann und Abenteurer Marco Polo für Fernweh sowie die Lust am Exotischen. Sein Reisebericht ist ohne Zweifel ein Meilenstein.

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Farm der Tiere

George Orwell
1945
Diogenes Verlag, erschienen 1973

Farm der Tiere: Fabel auf die menschliche Verführbarkeit

von
Christina Schlögl

Diese Fabel gehört zu den Nachkriegsklassikern schlechthin: Orwells "Farm der Tiere". Sie zeigt, wie gut gemeinte Ideen für ein besseres Zusammenleben sich schnell in ihr Gegenteil verkehren. Angelegt als Kritik am Stalinismus, ist die mahnende Grundaussage des Buchs problemlos auch auf heutige Ideologien übertragbar.

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Die Bartholomäusnacht

Prosper Mérimée
1829
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1954

Die Bartholomäusnacht: Blutzoll im Namen Gottes

von
Ursula Kampmann

Welche Bedeutung Prosper Mérimée für unser Bild der französischen Vergangenheit hat, und warum es sich heute noch lohnt, ein Buch zu lesen, das den blutigen Konflikt zwischen Hugenotten und Katholiken thematisiert, das erfahren Sie hier.

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Die Verlobten

Alessandro Manzoni
1840
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1950

Die Verlobten: Eine Liebe mit Hindernissen

von
Björn Schöpe

In Italien ist Manzonis Historienroman „Die Verlobten“ immer noch Schullektüre. Warum, das erfahren Sie hier bei uns.

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Der Seewolf

Jack London
1904
Diogenes Verlag, erschienen 1987

Der Seewolf: Stahlharter Macho gegen verzärtelten Schöngeist

von
Ursula Kampmann

Ein machthungriger Kapitän und ein intellektueller Schiffbrüchiger: Sie sind fasziniert von einander. Jack Londons schildert im Seewolf das Aufeinanderprallen von ultimativem Pragmatismus und städtischen Idealen. Wie es ausgeht? Lesen Sie weiter.

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Die Leute von Seldwyla

Gottfried Keller
1856
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1982

Die Leute von Seldwyla: Mehr Schein als Sein

von
Annika Backe

"Kleider machen Leute", die Wahrheit dieses Sprichworts illustriert Gottfried Keller in einer Erzählung aus Seldwyla. Nicht nur diese Geschichte zeigt, wie gut Keller die menschliche Natur kannte. Deshalb ist sein Mitte des 19. Jahrhunderts geschriebenes Buch heute noch lesenswert.

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Meistererzählungen

E. T. A. Hoffmann
1814
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1948

Hoffmanns Meistererzählungen: Auf in die „Anderwelt“!

von
Ursula Kampmann

Mögen Sie Fantasy? Dann werden Sie E. T. A. Hoffmann lieben! Er schuf zu Beginn des 19. Jahrhunderts Phantasiewelten, um seinem grauen Alltag als Jurist zu entfliehen. Verlieren Sie sich mit uns in seinen Traumwelten.

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Der Malteser Falke

Dashiell Hammett
1930
Diogenes Verlag, erschienen 1974

Der Malteser Falke: Ein Detektiv auf Abwegen

von
Julia Knechtle

Dieser Krimi brachte die Wende: In ihm kämpft nicht mehr der gute Ermittler gegen den bösen Verbrecher, sondern gut und böse sind vielschichtig gemischt. Aber genau das macht ja diesen Roman so spannend.

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Im Gespräch

Johann Wolfgang von Goethe
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1944

Im Gespräch: Dichterfürst als Fanal für ein anderes Deutschland

von
Ursula Kampmann

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, als Europa von Gewalt und Zerstörung heimgesucht wurde, begann der Züricher Verlag Conzett & Huber eine Buchreihe, die an den Geist der Vernunft und die Humanität anknüpfte. Goethe bildete den Auftakt. Warum, erfahren Sie hier.

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Effi Briest

Theodor Fontane
1895
Diogenes Verlag, erschienen 1997

Effi Briest: Bürgerliche Moral – ein weites Feld …

von
Christina Schlögl

Fontanes schriftstellerische Meisterschaft zeigt sich in seinem wegweisenden Roman Effi Briest. Aus heutiger Sicht wirken die darin geschilderten Konventionen und Zwänge kaum mehr nachvollziehbar. Warum es sich dennoch lohnt, dieses Buch zu lesen, erfahren Sie hier.


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Sherlock Holmes-Geschichten / Der Hund von Baskerville

Arthur Conan Doyle
1892
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1981

Sherlock Holmes-Geschichten / Der Hund von Baskerville: packende Spannung aus Meisterhand

von
Ursula Kampmann

Sherlock Holmes ist der Vater aller Detektive. Conan Doyle hat mit ihm einen Typus geschaffen, dem heute noch jeder Fernsehkommissar nachempfunden ist. Begleiten Sie uns zum Beginn des Kriminalromans.

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Der Idiot

Fjodor M. Dostojewski
1868
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1951

Der Idiot: Die Grenze des Mitleids

von
Björn Schöpe

Dostojewski schildert in seinem Roman, dass das Gegenteil von „gut“ nicht „böse“ ist, sondern „gut gemeint“. Wie „der Idiot“ nur Gutes tun will und damit schrecklich scheitert, ist heute aktueller denn je. Oder wissen Sie noch, was wirklich das Beste für die Welt ist?

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Die göttliche Komödie

Dante Alighieri
1321
Diogenes Verlag, erschienen 1998

Die göttliche Komödie: Eine Reise ins Jenseits

von
Björn Schöpe

Dantes Göttliche Komödie ist das bedeutendste Werk der italienischen Literaturgeschichte und bedient gleichzeitig das Genre Splatter and Blood. Schon damals hatten die Menschen einfach Spaß daran, zu lesen, wie die Bösen auf grausamste Weise bestraft werden.

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Don Quixote

Miguel de Cervantes
1605
Diogenes Verlag, erschienen 1987

Don Quixote: Heldentum trifft auf geistige Umnachtung

von
Annika Backe

Cervantes Roman über den Ritter von der traurigen Gestalt ist Weltliteratur. Sein "Kampf gegen Windmühlen" gehört zum deutschen Sprachschatz. Rund 400 Jahre nach seiner Entstehung ist dieses Buch immer noch aktuell.

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Jane Eyre

Charlotte Brontë
1847
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1945

Jane Eyre: Von harten Schicksalsschlägen und starken Frauen

von
Annika Backe

Es könnte so einfach sein: Mann und Frau verlieben sich, heiraten und leben glücklich zusammen – nicht so bei Charlotte Brontë. Sie hat in Jane Eyre gezeigt, wie kompliziert es sein kann und damit Topoi geschaffen, die zum Standard im Liebesroman geworden sind.

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Fahrenheit 451

Ray Bradbury
1953
Diogenes Verlag, erschienen 2008

Fahrenheit 451: Bücher lesen verboten!

von
Christina Schlögl

Kein Buch Bradburys ist so aktuell wie seine Parabel auf den Untergang der schriftlichen Äußerung. Wer niemanden verletzen will, darf nichts mehr schreiben. Wer alle Menschen gleich machen will, muss sich an den Bildungsunwilligen orientieren. Die Gesellschaft von Fahrenheit 451 sieht keine andere Lösung als alle Bücher zu verbrennen.

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Epochen:

Die Mars-Chroniken

Ray Bradbury
1950
Diogenes Verlag, erschienen 2008

Die Mars-Chroniken: Utopie trifft auf Wahrheit

von
Annika Backe

Ray Bradbury schrieb vor mehr als 70 Jahren ein Meisterwerk der Science Fiction und der Psychologie: Wie verhalten sich Menschen angesichts des Fremden? Wie schlagen die scheinbar wehrlosen Fremden zurück? Die Besiedelung des Mars bietet die Szenerie für eine Studie menschlichen Versagens.

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Die Blumen des Bösen

Charles Baudelaire
1857
Diogenes Verlag, erschienen 1982

Die Blumen des Bösen: Menschliche Abgründe in lyrischer Form

von
Annika Backe

Dieses Buch war ein Skandal! Nie zuvor hatte ein Autor so explizit über die dunklen Seiten der Großstadt geschrieben. Charles Baudelaire wurde mit seinen „Fleurs du Mal“ zum Wegbereiter einer zeitgemäßen Lyrik.

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Iwein

Hartmann von Aue
1200
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1988

Iwein: Von Rittern, Drachen und schönen Burgfräuleins

von
Christina Schlögl

Eine anmutige Burgherrin, ein heldenhafter Ritter, Drachen, die es zu bezwingen gilt, Liebesschwüre – was sich wie die herkömmlichen Zutaten für einen klassischen Mittelalterroman liest, geht unter anderem auf dieses Buch zurück. Zweifelsohne manifestiert sich in diesem Werk einer der Ursprünge deutschsprachiger Literatur.

Themenfelder:
Epochen:

Der Goldene Esel

Apuleius
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1960

Vom Esel zum Erlösten: Die römische Welt durch die Augen eines Tieres

von
Ursula Kampmann

Wie ist das, wenn man aufwacht und in einer Eselshaut steckt? Der römische Autor Apuleius zeigt seinen Lesern ihren Alltag aus der Perspektive eines Esels. Der goldene Esel ist eine witzige Satire und ein realitätsnahes Bild der antiken Mittelmeerwelt.

Themenfelder:
Epochen:

Sansibar oder der letzte Grund

Alfred Andersch
1957
Diogenes Verlag, erschienen 1970

Sansibar oder der letzte Grund: Träume von einer besseren Zukunft

von
Annika Backe

Anderschs wohl bedeutendster Roman führt uns in die Zeit des Nationalsozialismus. Fünf völlig verschiedene Menschen begeben sich auf die Suche nach Freiheit, erkennen dabei aber immer deutlicher die Begrenztheit ihrer Möglichkeiten und die Zwänge ihres Daseins. Unweigerlich führt uns die Handlung zur Frage, wie wir in jenen Zeiten wohl selbst agiert hätten.

Themenfelder:
Epochen:

The Soul of Man under Socialism (In: The Annotated Oscar Wilde)

Oscar Wilde
1891

Die Seele des Menschen unter dem Sozialismus: Maximale Freiheit für das Individuum

von
Teresa Teklić

In Oscar Wildes Utopie ist der Mensch vor allem eins: frei. Frei von Zwängen und frei in seinem ganz individuellen Ausdruck. Überlegungen dazu, wie ökonomische und künstlerische Freiheit zusammenhängen (könnten)…

Themenfelder:
Epochen:

Philosophie des Geldes

Georg Simmel
1900
Publiziert vom Parkland Verlag, 2001

Philosophie des Geldes: Geld als das Symbol der Moderne?

von
Teresa Teklić

Geld ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir kaufen damit das erste Brötchen am Morgen und spätabends im Online-Shop noch schnell einen Pullover. Aber was ist eigentlich Geld und wie prägt es unsere Beziehungen?

Themenfelder:
Epochen:

News from Nowhere

William Morris
1890
Faksimile-Ausgabe der Folio Society, 2015

Nachrichten von Nirgendwo: Der Traum von einem schöneren Leben

von
Teresa Teklić

Eine Welt ohne Geld. Wie könnte sie aussehen? Ende des 19. Jahrhunderts erfindet der englische Sozialist William Morris so eine Welt. Seine Utopie erklärt zwar nicht lückenlos, wie so eine Gesellschaft funktionieren würde. Aber sie ist eine Einladung zum Träumen.

Themenfelder:
Epochen:

Ein mercklich nütz predig wie man on verschuldung mit zytliche gut umb gan sol. Item von dem zinßkauff oder iärlicher gülte, auch vo dem wucher. (Auch bekannt als Großer Sermon von dem Wucher.)

Martin Luther
1520
Gedruckt bei Adam Petri

Luther und die Frage der Zinsen

von
Ursula Kampmann

Martin Luther lebte in einer Zeit des Übergangs. Traditionelle Wirtschaftsmodelle verschwanden. Die neue Geld- und Steuerpolitik beraubte viele Menschen ihrer Existenzgrundlage. Der Augustinermönch Martin Luther formulierte angesichts dieser Entwicklungen seine Überlegungen. Einige davon waren weder realistisch noch zukunftsfähig, dazu gehören seine Vorstellungen vom Wirtschaftsleben.

Themenfelder:
Epochen:

Untersuchung der Natur und Ursachen von Nationalreichthümern

Adam Smith
1776
Deutsche Erstausgabe, übersetzt von Friedrich Schiller. Erschienen bei Weidmanns Erben und Reich

Was Nationen reich macht

von
Ursula Kampmann

Adam Smith gehört zu den zentralen Gestalten der Wirtschaftsgeschichte. Seine "unsichtbare Hand" wird noch heute als zentrale Maxime des Wirtschaftsliberalismus zitiert. Allerdings war auch seine Sicht der Dinge zeitgebunden. Die beginnende Industrialisierung und der Aufstieg des Bürgertums gaben seinen Thesen ihre Durchschlagskraft.

Themenfelder:
Epochen:

Gesammelte Werke

Euklid
1537
Publiziert in lateinischer Sprache von Johann Herwegen

Mathematik: Die Königin der Wissenschaft – Teil 1: Euklid

von
Ursula Kampmann

Vom Stoff mittelalterlicher Klosterschulen zum Basiswissen jedes italienischen Renaissancemalers: Euklid und seine Werke haben viele Facetten. Ohne ihn und seine Theorie der Optik wäre die Zentralperspektive vielleicht nie entdeckt worden.

Themenfelder:
Epochen:

Vier Bücher von menschlicher Proportion

Albrecht Dürer
1591
Publiziert in italienischer Sprache von Domenico Nicolini da Sabbio

Mathematik: Die Königin der Wissenschaft – Teil 2: Albrecht Dürer

von
Ursula Kampmann

Der Mensch ist Gottes Ebenbild, das liest man schon in der Bibel. Kann man deshalb mit Hilfe des menschlichen Körpers und der Mathematik in die göttliche Sphäre vordringen? Albrecht Dürer hat es versucht und ist daran gescheitert.

Themenfelder:
Epochen:

Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe

Johann Caspar Lavater
1775
In vier Bänden erschienen in den Verlagen Weidmanns Erben und Reich, sowie Heinrich Steiner und Compagnie

Johann Caspar Lavater, Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe

von
Ursula Kampmann

Dass schöne Menschen es leichter haben im Leben, ist eine Binsenwahrheit. Während wir uns heute wegen unserer Oberflächlichkeit schämen, lasen die gebildeten Zeitgenossen des 18. und 19. Jahrhunderts bei Lavater, warum sie mit ihren Vorurteilen im Recht waren.

Themenfelder:
Epochen:

Reise um die Erde in achtzig Tagen

Jules Verne
1872
Publiziert von Diogenes, 2007

Reise um die Erde in achtzig Tagen: Wettrennen um die Welt

von
Christina Schlögl

Das 19. Jahrhundert sah einen sprunghaften technologischen Fortschritt. Dank Eisenbahn, Dampfschiffen und dem Ausbau von Verkehrswegen konnte der Mensch die Welt schneller bereisen als je zuvor. Von der Faszination dieses Fortschritts handelt Jules Vernes Roman.

Themenfelder:
Epochen:

Das Bildnis des Dorian Gray

Oscar Wilde
1891
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1999

Das Bildnis des Dorian Gray: Forever Young?

von
Christina Schlögl

1984 singen Alphaville „Forever young, I wanna be forever young…” 2013 fragt Lana del Rey “Will you still love me when I’m no longer young and beautiful?” Aber ist ewige Jugend wirklich die Antwort? Oscar Wildes Roman lässt Zweifel daran aufkommen.

Themenfelder:
Epochen:

Der Vogt von Kastropyrgos

Dimitrios Rodopoulos, genannt Karagatsis
1944
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, 1962

Der Vogt von Kastropyrgos: Widerstand ist nicht leicht

von
Ursula Kampmann

Wie tickt ein Kollaborateur? Ist er ein gewissenloser Verräter, weil er den Weg des geringsten Widerstandes geht? Nein, so die Botschaft, die Karagatsis in seinem „Vogt von Kastropyrgos“ vermittelt. Es sind lediglich die Zeitumstände, die dem schwachen Menschen keine andere Wahl lassen. Karagatsis musste es wissen: Er war Zeitgenosse der nationalsozialistischen Besatzung Griechenlands.

Themenfelder:
Epochen:

Aufzeichnungen eines Jägers

Iwan Turgenew
1852
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, 2007

Aufzeichnungen eines Jägers: Russland vor der Revolution

von
Ursula Kampmann

Literatur kann vieles. Sie kann auch Realitäten schaffen, die es vorher nicht gab. So ist das russische „Volk“ eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, an der Turgenew kräftig mitschuf. Die Intellektuellen mussten erst aufs Land ziehen, um zu lernen, dass sich selbst das russische Volk aus Individuen zusammensetzt.

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Epochen:

Das Totenschiff

B. Traven
1926
Publiziert von Diogenes, 1982

Das Totenschiff: Eine Schauergeschichte über den Kapitalismus

von
Björn Schöpe

Als der amerikanische Deckarbeiter Gale bei einem Landgang in Antwerpen die Abfahrt seines Frachters verpasst, ahnt er nicht, welche Katastrophe er damit ausgelöst hat: die Auslöschung seiner Existenz …

Themenfelder:
Epochen:

Der Schatz der Sierra Madre

B. Traven
1927
Publiziert von Diogenes, 1982

Der Schatz der Sierra Madre: Im Goldrausch

von
Julia Knechtle

Es ist das wohl begehrteste Edelmetall der Welt: Im Mittelalter haben Alchemisten vergeblich versucht, es künstlich herzustellen, in der frühen Neuzeit hat man es mit Ausdauer in Flüssen und Bergen gesucht. Ein Roman über die Macht des Goldes.

Themenfelder:
Epochen:

Walden oder Hüttenleben im Walde

Henry David Thoreau
1854
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1972

Walden: Minimalismus war schon vor 200 Jahren cool

von
Teresa Teklić

Wir denken ja oft, wir hätten das Rad neu erfunden. Dabei hat es alles schon einmal gegeben. Zeitgenössische Trends wie „Tiny houses“, „Minimalismus“ oder „Aufräumen mit Marie Kondo“ hat der Amerikaner Henry David Thoreau bereits vor 200 Jahren gelebt.

Themenfelder:
Epochen:

Die Schatzinsel

Robert Louis Stevenson
1883
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1971

Die Schatzinsel: Die Mutter aller Piratengeschichten

von
Teresa Teklić

Was assoziieren Sie mit dem Stichwort „Pirat“? Entlegene Schatzinseln, vergrabene Schatztruhen, Holzbeine und Papageien auf der Schulter? Das ist Verdienst des schottischen Autors R. L. Stevenson, der mit seiner Erzählung die Mutter aller Piratengeschichten schuf.

Themenfelder:
Epochen:

Frankenstein

Mary Shelley
1818
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, 1983

Frankenstein: Das wohl weltbekannteste Wettergebnis

von
Teresa Teklić

In einer schicksalsträchtigen Nacht erschafft Viktor Frankenstein sein Monster zum Leben – so viel ist den meisten bekannt. Aber wer schuf eigentlich Frankenstein, das Buch, und warum?

Themenfelder:
Epochen:

Sonette

William Shakespeare
1609
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, 1983

Sonette von William Shakespeare: Der Allrounder unter den Gedichten

von
Teresa Teklić

Das Sonett als Dichtform ist relativ simpel und gleichzeitig extrem versatil, sozusagen der Allrounder unter den Gedichten. Deswegen war es zeitweise so beliebt, dass praktisch jeder welche schrieb. Auch William Shakespeare.

Themenfelder:
Epochen:

Lebenserinnerungen

Carl Schurz
1906
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1948

Lebenserinnerungen von Carl Schurz: Eine Karriere auf zwei Kontinenten

von
Teresa Teklić

Wie viele US-amerikanische Minister deutscher Herkunft kennen Sie? Da ist natürlich Henry Kissinger, bekannt für seine Rolle im Kalten Krieg. Wenn Ihnen sonst niemand einfällt, sollten Sie hier weiterlesen. Er war nämlich nicht der einzige.

Themenfelder:
Epochen:

Clarissa Harlowe

Samuel Richardson
1748
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1966

Clarissa Harlowe: Misshandlung, Mitgefühl und Moral

von
Teresa Teklić

Samuel Johnson sagte über diesen Roman, man dürfe ihn nicht wegen der Handlung lesen, sonst müsste man sich gleich erhängen. Warum Richardsons Werk bis heute Kopfschütteln, Entrüstung aber auch Mitgefühl auslöst.

Themenfelder:
Epochen:

Das Goldene Kalb

Ilja Ilf, Jewgenij Petrow
1931
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1986

Das Goldene Kalb: Vom Wert des Geldes im Kommunismus

von
Ursula Kampmann

Ist der real existierende Sozialismus in der Lage, die Gier des Menschen nach Geld zu besiegen? Wenn man das Buch „Das Goldene Kalb“ der beiden sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgenij Petrow liest, muss man die Frage eindeutig mit „nein“ beantworten.

Themenfelder:
Epochen:

Max Havelaar

Eduard Douwes Dekker
1860
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltgeschichte, 1965

Max Havelaar: Kaffee, aber fair

von
Ursula Kampmann

Schon 1860 machte der Autor von „Max Havelaar“ auf die ausbeuterischen und menschenverachtenden Praktiken des Kolonialwarenhandels aufmerksam. Leider werden bis heute die meisten Produkte nicht „fair“ gehandelt.

Themenfelder:
Epochen:

Moby Dick

Herman Melville
1851
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1944

Moby Dick: Vom Festhalten an Idealen

von
Teresa Teklić

Von einer Idee besessen zu sein, ist im echten Leben vielleicht unschön, bringt aber viel gute Literatur hervor. Viktor Frankenstein ist besessen davon, einen Toten zum Leben zu erwecken. Jay Gatsby vom amerikanischen Traum. Und Kapitän Ahab davon, den weißen Wal zu fangen.

Themenfelder:
Epochen:

Über den Umgang mit Menschen

Adolph Freiherr Knigge
1788
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1999

Über den Umgang mit Menschen: Was wirklich im ersten „Knigge“ stand

von
Christina Schlögl

Den „Knigge“ hat dasselbe Schicksal getroffen wie viele andere bekannte Bücher: Es steht eigentlich etwas ganz anderes drin, als wir denken. Im echten Knigge ging es nämlich nicht um steife Benimmregeln, sondern um ein respektvolles, menschliches Miteinander.

Themenfelder:
Epochen:

Die Drehung der Schraube

Henry James
1898
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, 2010

Die Drehung der Schraube: Ein unheimliches Lesevergnügen

von
Teresa Teklić

Kennen Sie Psychothriller, in denen unheimliche oder von Dämonen besessene Kinder die Hauptrolle spielen? Die vermeintliche Unschuld des Kindes gekoppelt mit seiner offensichtlichen Korruption ist oft besonders gruselig. Henry James schrieb einen frühen Vorläufer solcher modernen Thriller.

Themenfelder:
Epochen:

Les Misérables

Victor Hugo
1862
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1968

Les Misérables: Viel Elend und ein bisschen Kitsch

von
Annika Backe

Die Industrialisierung im 19. Jh. brachte eine massenhafte Verelendung der Arbeiter mit sich. Victor Hugo beschrieb dieses Elend in seinem Sozialroman Les Misérables so packend, dass die Geschichte bis heute Millionen Musical-Besucher anlockt.

Themenfelder:
Epochen:

Rima

William Henry Hudson
1904
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1958

Rima: Wertewandel und Literatur

von
Ursula Kampmann

Eigentlich wäre es die perfekte Geschichte für die heutige Zeit: Ein Mann der Zivilisation trifft auf ein Kind des Dschungels, das ihn lehrt, allen Geschöpfen mit Achtung zu begegnen. Die Botschaft scheint zu stimmen, wenn sie nur nicht mit so viel Arroganz vermittelt würde.

Themenfelder:
Epochen:

Jugend ohne Gott

Ödön von Horváth
1937
Publiziert von Diogenes, 2009

Jugend ohne Gott: Moral im totalitären Regime

von
Ursula Kampmann

Eine Gesellschaft, die keinen Gott kennt, ist eine grausame. So zeigt es zumindest von Horváths Roman. Auf das nationalsozialistische Deutschland anspielend, führt er vor, wie Selbsterhalt über Mitmenschlichkeit und Feigheit über Zivilcourage siegt.

Themenfelder:
Epochen:

Der Steppenwolf

Hermann Hesse
1927
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1946

Der Steppenwolf: Born to be wild

von
Ursula Kampmann

Nach seiner Erstveröffentlichung in den späten 1920ern regte das Buch nicht viele Gemüter. Bis es in den 1960ern wiederentdeckt und zur Hippie Bibel wurde. Wie Hesse das Lebensgefühl einer ganzen Generation eingefangen hat.

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Epochen:

Grimms Kinder- und Hausmärchen

Jacob Grimm, Wilhelm Grimm
1812
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, publiziert in 1946

Grimms Kinder- und Hausmärchen: Wie die Väter der Germanistik das deutsche Märchen erfanden

von
Teresa Teklić

Es waren einmal zwei Brüder, die hießen Jacob und Wilhelm Grimm. Diese machten sich daran, alle Märchen zu sammeln, die ihnen die Leute landauf, landab erzählten. Schließlich wäre es schade, wenn sie verloren gingen, weil sie nirgendwo geschrieben stünden…

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Epochen:

Das goldene Zeitalter

Kenneth Grahame
1895
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1998

Das goldene Zeitalter: Wovon Erwachsene träumen

von
Ursula Kampmann

Als Kind kann man es oft gar nicht erwarten, erwachsen zu sein. Eigenes Geld besitzen, so viel Süßes wie man will und abends lange wachbleiben! Und wovon träumen Erwachsene? Davon wieder Kind zu sein natürlich. Ohne Arbeit und Verpflichtungen, raus aus dem tristen Alltag und zurück in die kindliche Phantasiewelt…

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Epochen:

Die Falschmünzer

André Gide
1925
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2000

Die Falschmünzer: Eine komplexe Geldmetapher

von
Björn Schöpe

Gute Literatur kann dazu anregen, neue mentale Bilder zu schaffen und Dinge zusammen zu denken, die wir bisher nicht zusammen gedacht haben. Stellen Sie sich zum Beispiel folgendes vor: Geld ist wie Sprache. Und Sprache ist wie Geld. Neugierig? Dann lesen Sie weiter…

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Epochen:

Stiller

Max Frisch
1954
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 2003

Stiller: Leben mit der Vergangenheit

von
Christina Schlögl

Können wir im Leben jemals wirklich neu anfangen? Uns neu erfinden? Oder wird uns unsere Vergangenheit, unsere Fehltritte, unser Scheitern immer begleiten? Das fragt Max Frisch in seinem Roman „Stiller“- und wird damit weltberühmt.

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Frau Jenny Treibel

Theodor Fontane
1892
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1999

Frau Jenny Treibel: Bildung oder Besitz?

von
Christina Schlögl

Viele Aspekte spielen bei der Partnerwahl eine Rolle: Aussehen, Status, Bildung, Geld. Am besten hat das Gegenüber natürlich alles. Was aber, wenn man sich entscheiden muss? Von der Heirats- und Familienpolitik des Berliner Bürgertums um 1900 erzählt dieser Roman.

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Madame Bovary

Gustave Flaubert
1851
Publiziert von Manesse, Bibliothek der Weltliteratur, 1952

Madame Bovary: Menschen wie du und ich

von
Ursula Kampmann

Flauberts Roman erzählt von ganz gewöhnlichen Menschen und ihren ganz alltäglichen Problemen: unglückliche Ehe, außereheliche Affäre, Shopping-Sucht. Im 21. Jahrhundert schockt das Leser nicht – im 19. Jahrhundert schon.

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Epochen:

Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald
1925
Publiziert von Diogenes, 1974

Der große Gatsby: Von echtem und falschem Gold

von
Teresa Teklić

„Diamonds are a girl’s best friend”, sang Marilyn Monroe 1949, die Vorstellung, Frauen müsse man mit Geld beeindrucken, gibt es aber schon länger. Dass diese Rechnung nicht immer aufgeht, zeigt die tragische Geschichte von Jay Gatsby, in der es von echtem und falschem Gold nur so glitzert…

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Middlemarch

George Eliot
1872
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1962

Middlemarch: Würdigung des Alltäglichen

von
Teresa Teklić

Die Literaturgeschichte wimmelt nur so von außergewöhnlichen Helden, Irrfahrten und Schlachten. George Eliot hingegen schreibt eine Hommage an ganz gewöhnliche, durchschnittliche Menschen, ihre Sorgen und Probleme. Denn diese ganz gewöhnlichen, kleinen Menschen sind es schließlich, die zusammen die große Welt ausmachen.

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Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt
1961
Publiziert von Diogenes, 1980

Die Physiker: Aus großem Wissen folgt große Verantwortung

von
Annika Backe

Es ist die Zeit des kalten Krieges. Im kulturellen Vorstellungsvermögen wimmelt es von durchgedrehten Atomphysikern und Bösewichten, von Dr. No bei James Bond bis Dr. Seltsam bei Stanley Kubrick. Friedrich Dürrenmatt bringt die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft in solchen Zeiten auf die Bühne.

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Der Besuch der alten Dame

Friedrich Dürrenmatt
1956
Publiziert von Diogenes, 1998

Der Besuch der alten Dame: Die unheimliche Milliardärin

von
Christina Schlögl

Es ist wie ein Klassentreffen des Grauens. Eine neureiche Milliardärin taucht in der Kleinstadt ihrer Kindheit auf und stellt die Bewohner vor ein Ultimatum: Entweder sie töten einen Mitbürger der Stadt oder die „alte Dame“ treibt die Stadt in den finanziellen Ruin.

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Meistererzählungen

Joseph Conrad
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1977

Meistererzählungen von Joseph Conrad: Abenteuer auf hoher See

von
Teresa Teklić

Joseph Conrad hatte zwei große Leidenschaften: die Seefahrt und das Schreiben. Aus eigener Erfahrung erzählte er Geschichten von entlegenen Inseln, Taifunen, dem Dickicht des afrikanischen Dschungels, Schiffs-Expeditionen auf dem Kongo und Meuterei auf hoher See.

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Canterbury-Erzählungen

Geoffrey Chaucer
1400
Manesse Bibliothek der Weltliteratur, erschienen 1971

Canterbury-Erzählungen: Gehen eine Nonne, ein Ritter und ein Arzt auf Pilgerreise…

von
Teresa Teklić

Pilgern ist ein frommes Unterfangen aber, seien wir ehrlich, auch ein recht eintöniges. Gegen die Langeweile veranstalten die Reisenden in Geoffrey Chaucers monumentalem Werk einen Erzählwettbewerb. Wer erzählt die erbaulichste und lustigste Geschichte? Nonne, Ritter oder Arzt?

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